Teil 1 einer vierteiligen Hörspielserie nach Edgar Allan Poe. Die Serie wurde als Konzept-Hörspiel ausgearbeitet, der Erzähler ist ein Insasse einer psychiatrischen Anstalt mit Gedächtnisverlust, der als unheilbar entlassen wird und sich fortan den Namen Edgar Allan Poe wählt und die Geschichten des Altmeisters träumt. Positiv anzumerken ist die Tatsache, dass verschiedene Sprecher verwendet wurden, was die Geschichten sehr unterhaltsam gestaltet. Auch die Untermalung mit Hintergrundmusik und Soundeffekten sowie die äussere Aufmachung mit Schwarzweiss-Fotos ist gelungen. Dafür gäbe es zwei Punkte.
Die Umsetzung der Geschichten von Poe hingegen ist bei allen vier Geschichten gründlich in die Hosen gegangen. Im Fall Grube und Pendel wird die (völlig sinnlose) Rahmenhandlung so derart überzogen, dass am Schluss wohl die Zeit fehlte und der arme Verurteilte vom Pendelschaffot gerettet wurde, bevor er sich selbst befreien konnte. Der anschliessende fehlende Teil mit den sich verkleinerten Wänden fehlt dann völlig.
Der Gipfel ist dann der Abschlusssong „Der weisse Rabe" von H.R. Kunze. Mir fehlen die Worte, das Lied hören zu müssen grenzt an Körperverletzung. Ein völlig sinnloser Text, zusammengewürfelt aus verdrehten Poe-Zitaten, auf Biegen und Brechen gereimt. Und eine Melodie, die sich anhört wie eine Mischung aus Reinhard Mey, den Quietschboys aus Hallo Spencer und der Orgelkunst einer 200-Seelen-Dorfkirche. PUNKTABZUG FÜR DIESEN BONUSSONG.
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Edgar Allan Poe. Hörspiel: Edgar Allan Poe - Folge 1: Die Grube und das Pendel. Hörspiel Audio CD – Hörbuch, 10. April 2008
von
Edgar Allan Poe
(Autor),
Ulrich Pleitgen
(Sprecher)
-
SpracheDeutsch
-
HerausgeberBastei Lübbe (Lübbe Audio)
-
Erscheinungstermin10. April 2008
-
Abmessungen14.1 x 1.2 x 12.8 cm
-
ISBN-103785713436
-
ISBN-13978-3785713433
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Produktinformation
- Herausgeber : Bastei Lübbe (Lübbe Audio); 1. Aufl. Edition (10. April 2008)
- Sprache : Deutsch
- ISBN-10 : 3785713436
- ISBN-13 : 978-3785713433
- Abmessungen : 14.1 x 1.2 x 12.8 cm
-
Amazon Bestseller-Rang:
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Rezension aus Deutschland vom 27. März 2004
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Verifizierter Kauf
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
Nützlich
Rezension aus Deutschland vom 3. Oktober 2013
Verifizierter Kauf
Irgendwie per Google Translate zusammengerührt! So nicht zu gebrauchen. wo ist eigentlich die Qualitätskontrolle für Dinge die hier zum Verkauf angeboten werden?
Rezension aus Deutschland vom 5. Juli 2008
Der erste Teil der Edagar Allan Poe-Hörspielserie von Lübbe ist wirklich ziemlich unheimlich...
Als wäre ein vollkommener Gedächtnis- und Identitätsverlust nicht schon gruselig genug, findet sich der zuerst in einer Nervenklinik erwachte unbekannte Patient, gesprochen von Ulrich Pleitgen, nach seiner Entlassung plötzlich an einem ganz anderen Ort wieder: in einem uralten Kloster.
Dort geht es nicht mit rechten Dingen zu, wie Edgar Allan Poe, wie sich der Mann in Ermangelung seines wahren Namens nennt, schnell bemerkt. Im Klostergarten hört man unheimliche Seufzer, der Bruder Botanicus ist plötzlich verschwunden und der Abt des Klosters (Joachim Kerzel) ist sehr seltsam. Es kommt wie es kommen muss: Poe gerät in seine Gewalt...
Für etwas empfindliche Hörer ist dieses Hörspiel eher nichts. Die Handlung ist zwischendurch ziemlich eklig und blutig, was mit den passenden Geräuschen noch toll untermalt wird. Die Sprecher, allen voran Ulrich Pleitgen, schaffen es, echtes Gänsehautfeeling zu erzeugen, nur Viola Morlinghaus, die die Berenike spricht, wirkt manchmal etwas gekünstelt. Trotzdem hat man fast eine Stunde spannende und gruselige Unterhaltung.
Das Gesamtwerk hat mir gut gefallen, wie es scheint, habe ich da mal wieder eine Serie entdeckt, die ich komplett haben möchte...
Als wäre ein vollkommener Gedächtnis- und Identitätsverlust nicht schon gruselig genug, findet sich der zuerst in einer Nervenklinik erwachte unbekannte Patient, gesprochen von Ulrich Pleitgen, nach seiner Entlassung plötzlich an einem ganz anderen Ort wieder: in einem uralten Kloster.
Dort geht es nicht mit rechten Dingen zu, wie Edgar Allan Poe, wie sich der Mann in Ermangelung seines wahren Namens nennt, schnell bemerkt. Im Klostergarten hört man unheimliche Seufzer, der Bruder Botanicus ist plötzlich verschwunden und der Abt des Klosters (Joachim Kerzel) ist sehr seltsam. Es kommt wie es kommen muss: Poe gerät in seine Gewalt...
Für etwas empfindliche Hörer ist dieses Hörspiel eher nichts. Die Handlung ist zwischendurch ziemlich eklig und blutig, was mit den passenden Geräuschen noch toll untermalt wird. Die Sprecher, allen voran Ulrich Pleitgen, schaffen es, echtes Gänsehautfeeling zu erzeugen, nur Viola Morlinghaus, die die Berenike spricht, wirkt manchmal etwas gekünstelt. Trotzdem hat man fast eine Stunde spannende und gruselige Unterhaltung.
Das Gesamtwerk hat mir gut gefallen, wie es scheint, habe ich da mal wieder eine Serie entdeckt, die ich komplett haben möchte...
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Rezension aus Deutschland vom 29. Mai 2005
Edgar Allan Poe nennt sich ein unter Amnesie leidender Insasse einer Anstalt für Nervenkranke. Regelmäßig überfallen ihn grauenhafte Alpträume, in denen sein Arzt, Dr. Tempelton, jedoch die Chance sieht, sich an sein früheres Leben zu erinnern. Auch in dieser Nacht verfolgt ihn ein schauriger Traum:
Poe findet sich in einem gar sonderbaren Kloster wieder und weiß nicht, wie er dorthin gelangt ist. Während er mit Schwester Berenike im Klostergarten spazieren geht, hört er plötzlich einen entsetzlichen Schrei und erblickt auf dem Boden eine abgetrennte Hand. Auch als er sich nachts Wasser aus dem Brunnen holt, hört er diese grauenhaften Schreie. Als er am nächsten Morgen erwacht, merkt er, dass er statt Wasser Blut getrunken hat. Er sucht den Abt auf, um ihn um Entlassung aus seinem Kloster zu bitten. Nach einem mit Schlafmittel versetzen Trank erwacht Poe im Kerker und findet sich schließlich vor dem Gericht der Inquisition wieder. Zum Tode verurteilt, liegt er gefesselt auf einem Gestell, über ihn ein großes nach unten schwingendes Pendel...
Hmh, was ist nun von dieser freien Adaption von Poes Klassiker „Wassergrube und Pendel" zu halten? Einerseits handelt es sich hier um ein unglaublich professionell aufgezogenes Hörspiel mit glaubwürdigen Sprechern, atmosphärischer Hintergrundmusik und allerhand gruseligen auditiven Effekten. Andererseits wird sich wohl ein jeder Poe-Liebhaber fragen, warum die literarische Vorlage so auffallend beschnitten und entstellt werden musste. Die Geschichte von dem unter Gedächtnisverlust leidenden Mann, der sich Poe nennt und unter Alpträumen leidet, ist zwar attraktiv und bewirkt durch sein offenes Ende möglicherweise den Kauf weiterer Teile. Doch handelt es sich bei Poes Original um eine ausgezeichnet erzählte Geschichte, die als Alptraum viel wirkungsvoller gewesen wäre, da sie über zahlreichere Spannungselemente verfügt, wie dem pedantischen Ausmessen des Kerkers, der erfolgreichen Befreiung aus den Fesseln mit anschließend erfolgender Ernüchterung im Angesicht eines noch qualvolleren Todes, nämlich der Zerquetschung durch sich aufeinander zubewegende Gefängniswände bzw. den Sturz in die Grube... Kein Wunder, das diverse KäuferInnen von dem Hörspiel (zunächst) enttäuscht sein müssen.
Doch wenn wir über dieses kleine oder größere Ärgernis hinwegsehen, ist diese CD vom Lübbe-Verlag auf jeden Fall in der Lage Langeweile zu vertreiben und mit seiner spannenden Erzählung zum weiteren Konsumieren einzuladen.
Poe findet sich in einem gar sonderbaren Kloster wieder und weiß nicht, wie er dorthin gelangt ist. Während er mit Schwester Berenike im Klostergarten spazieren geht, hört er plötzlich einen entsetzlichen Schrei und erblickt auf dem Boden eine abgetrennte Hand. Auch als er sich nachts Wasser aus dem Brunnen holt, hört er diese grauenhaften Schreie. Als er am nächsten Morgen erwacht, merkt er, dass er statt Wasser Blut getrunken hat. Er sucht den Abt auf, um ihn um Entlassung aus seinem Kloster zu bitten. Nach einem mit Schlafmittel versetzen Trank erwacht Poe im Kerker und findet sich schließlich vor dem Gericht der Inquisition wieder. Zum Tode verurteilt, liegt er gefesselt auf einem Gestell, über ihn ein großes nach unten schwingendes Pendel...
Hmh, was ist nun von dieser freien Adaption von Poes Klassiker „Wassergrube und Pendel" zu halten? Einerseits handelt es sich hier um ein unglaublich professionell aufgezogenes Hörspiel mit glaubwürdigen Sprechern, atmosphärischer Hintergrundmusik und allerhand gruseligen auditiven Effekten. Andererseits wird sich wohl ein jeder Poe-Liebhaber fragen, warum die literarische Vorlage so auffallend beschnitten und entstellt werden musste. Die Geschichte von dem unter Gedächtnisverlust leidenden Mann, der sich Poe nennt und unter Alpträumen leidet, ist zwar attraktiv und bewirkt durch sein offenes Ende möglicherweise den Kauf weiterer Teile. Doch handelt es sich bei Poes Original um eine ausgezeichnet erzählte Geschichte, die als Alptraum viel wirkungsvoller gewesen wäre, da sie über zahlreichere Spannungselemente verfügt, wie dem pedantischen Ausmessen des Kerkers, der erfolgreichen Befreiung aus den Fesseln mit anschließend erfolgender Ernüchterung im Angesicht eines noch qualvolleren Todes, nämlich der Zerquetschung durch sich aufeinander zubewegende Gefängniswände bzw. den Sturz in die Grube... Kein Wunder, das diverse KäuferInnen von dem Hörspiel (zunächst) enttäuscht sein müssen.
Doch wenn wir über dieses kleine oder größere Ärgernis hinwegsehen, ist diese CD vom Lübbe-Verlag auf jeden Fall in der Lage Langeweile zu vertreiben und mit seiner spannenden Erzählung zum weiteren Konsumieren einzuladen.
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